Yoga

Wie Du Mit Diesen 5 Yogahaltungen einen Schöne, gesunden zurück bekommst!

Viele von uns hatten schon mal Rückenbeschwerden. Oft ist nur eine schwache, verspannte Rückenmuskulatur für unsere Wehwehchen verantwortlich. Schuld sind wir selbst. Sitzen wir doch gerne in bequemen Sesseln oder auch einfach zu lange vor den Computer.

Die Lösung ist Bewegung, nicht nur für den Rücken, sondern für den ganzen Körper.
Suche dir etwas aus, woran du Spaß hast und mache Übungen, um deinen Rücken und die Wirbelsäule zu stabilisieren und zu stärken.

Yoga ist auch ein sehr gutes Rückenprogramm. Dabei wird nicht nur die Rückenmuskulatur gestärkt, sondern der ganze Körper wird beweglicher und gleichzeitig wird unsere gesamte Körpermuskulatur gekräftigt.

Unabhängig von Gesundheitszustand und Alter, ist Yoga für alle geeignet, da jeder es seinen eigenen Bedürfnissen anpassen kann.

Wichtig ist, das man die eigenen Grenzen seines Körpers wahrnimmt und respektiert. Wer diese Regel befolgt, kann sich nicht nur über einen schönen Rücken freuen. Durch sanfte Dehnungen, langsame Bewegungen, Entspannungsphasen, Atemübungen und Mediation, senkt sich auch oft der Stress – und Schmerzpegel, sowie Blutdruck.

Yoga ist somit ein wunderbares Instrument, um seinen Körper und die eigenen persönlichen Bedürfnisse und Gefühle, wieder besser wahrzunehmen.

Und hier ein 5 einfache Übungen, die unseren Rücken wieder in Schwung bringen.

  • Katze (Marjari)

Du stehst im Vierfüßlerstand. Deine Hände und deine Knie stehen hüftbreit auseinander. Ausatmend mache einen runden Rücken, dabei lasse den Kopf nach unten hängend. Bleibe im Vierfüßlerstand. Einatmend hebst du zuerst den Kopf, dann Brust nach oben, gehe ins Hohlkreuz und hebe dein Becken nach oben.
Mache langsam mindestens 5 Wiederholungen.

 

 

  • Herabschauender Hund (Adho Mukha Svanasana)                                  

Du stehst im Vierfüßlerstand, drücke nun deine Hände fest in den Boden. Hebe dein Becken und drücke sanft deinen Rücken durch. Dein Kopf hängt so entspannt wie möglich nach unten.

Anschließend versuchst du deine Fersen sanft nach unten zu ziehen.
Nun stehst du im herabschauenden Hund und versuchst diesen etwas zu halten.

Nach dem herabschauenden Hund begebe  dich in eine Entspannungshaltung z.B ins
Krokodil
Lege dich auf den Bauch, deine Beine soweit geöffnet, wie es dir angenehm ist.
dabei zeigen die zehn nach außen.
Die Arme werden gebeugt und vor dem Körper gelegt, die Hände werden vor dem Kopf übereinander gelegt ( sie bilden ein Kissen) und lege nun dein Kopf auf dein Handkissen.
Entspanne deinen Körper und atme ein paar Mal entspannt ein und aus.

Drehe dich nun auf den Rücken und komme in den Langbeinsitz, (Prarambhik Sthiti)
Dabei sitzt du auf deinen Sitzhöckern, die Beine sind gestreckt und der Rücken ist aufrecht gestreckt.
Komme nun in die

  • sitzende Vorwärtsbeuge, die Zange ( Paschimottanasana )

Nehme deine Arme einatmend nach oben, um die Wirbelsäule nochmal aufzurichten und zu strecken. Ausatmend ziehen deine Arme und dein Rücken zu deinen Beinen. Deine Hände bzw. Arme umschlingen deine Beine, wenn das nicht geht, nehme ein Gurt als Hilfsmittel. Halte dies einige Atemzüge und versuche entspannt ein – und auszuatmen. Löse die Haltung achtsam auf, indem du einatmend dein Rücken langsam aufrichtest und du dabei die Arme nach oben hebst und ausatmend die Arme wieder absinken lässt.

Begebe dich nun wieder in die Bauchlage und danach ins Krokodil um zu entspannen.
Danach gehe in den

  • einfachen Bogen (Adria Dhanurasana)

Du bist in Rückenlage. Deine Beine sind hüftbreit geöffnet. Beuge nun deine Beine nach oben und ziehe deine Fersen zum Gesäß. Deine Arme liegen nah am Körper, die Hände zeigen zu den Füßen. Hebe nun deinen Kopf, Oberkörper und deine Arme sanft nach oben.

Dein Blick ist geradeaus. Halte die Position so lange, wie es dir angenehm ist und du entspannt ein – und ausatmen kannst. Anschließend löst du dich langsam aus der Position und begibst dich in eine dir angenehme Entspannungshaltung.

Danach gehst du in den gehst du in den Langbeinsitz. und nun begebe dich in die Position des

  • Drehsitz ( Ardha Matsyendraasana )

Setze dich dazu mit gestreckten Beinen und geraden, aufgerichteten Rücken auf die Matte.
Ziehe nun dein rechtes Bein an den Körper. Nimm nun deinen rechten Fuß über dein linkes Bein, neben deinen Linken Knie. Mit dem linken angewinkelten Arm hältst du dein rechtes Knie.
Drehe dich nun langsam mit aufgerichteten, geraden Rücken nach rechts. Halte die Position 30 – 120 Sekunden. Danach wechsle die Seite.

Und nun gönne dir noch eine Entspannungshaltung, die du magst und verweile in dieser 1 – 5 min.

Der Weg des Gewahrseins und Selbstheilung

Die Mehrheit aller Yoga-Interessierten sucht mit ihrem Kursbesuch weniger einen spirituellen Inhalt als Ziel, sondern mehr ein einfaches Harmoniegefühl im Körper. Vielleicht jedoch fragen sich ein paar Übende und Interessierte, wie ihre Übungspraxis zum Alltag und der eigenen alltäglichen Lebenspraxis in Beziehung stehen könnte? Ganz einfach, können wir sehen, dass ein ernsthaft betriebenes Individuum, das in regelmäßigen Yoga-Praxis eingreift, eine vorteilhafte Wirkung auf den Körper und das Nervensystem hat, durch Yoga-Leben ist viel besser gemacht.

 

Vielfach sind wir jedoch in der jetzigen Zeit angesichts der vielen, das Bewusstsein irritierenden und schwächenden Einflüsse der Medien und des Berufsalltags nicht mehr in der Lage die Geschehnisse richtig einzuordnen und in Beziehung zu uns zu setzen. Uns ist die innere Führung über unser Bewusstsein abhanden gekommen und wir sind den typischen Symptomen von Stress und nervlicher Unruhe verfallen. Die alltägliche, fast schon rituelle, mediale und akustische Berieselung, der wir uns freiwillig oder unfreiwillig aber immer völlig schutzlos ausliefern, verschleiert zusätzlich den klaren Blick auf die Zeichen dieser Zeit.

Es ist uns ein Anliegen, dem Menschen dabei zu helfen sich über die Übungspraxis des Yoga zu orientieren und im Hier und Jetzt zu gründen. Der Übende wird angeleitet sein Leben mehr und mehr gemäß den Idealen des Yoga neu zu ordnen und erlebt, wie er damit eine verwandelnde und gebende Kraft in das Leben hineintragen kann. Der Weg dieses Yoga führt nicht aus dem Leben hinaus, Aber über die Erfüllung des Lebens und das Verständnis einer tieferen Bedeutung davon.

Mutter-Kind-Yoga

Viele Menschen suchen heute nach Wegen nachhaltiger Entspannung von Körper und Geist. Danach, die Gesundheit aufrecht zu erhalten und innere Ausgeglichenheit zu finden.

Yoga macht dieses Angebot. Es kräftigt den Körper und schärft die Wahrnehmung für uns selbst und unsere Umwelt. Yoga lehrt, im Augenblick zu ruhen, den Geist zu entspannen und das eigene Handeln und die Emotionen zu beobachten. Yoga öffnet uns für Respekt und Mitgefühl unseren Mitmenschen gegenüber, was langfristig zu einer tiefen inneren Zufriedenheit führen kann.

Little Yoga-Kurse (MamababyYoga für Mütter und Babys, Lilla Yoga für Eltern mit Kleinkindern)  machen dieses Angebot Müttern bzw. Eltern in der ersten Zeit mit dem Baby und dem heranwachsenden Kind. Diese Zeit ist besonders schön, oft aber auch sehr herausfordernd. Sie kann sowohl für die Mutter als auch für das Kind körperlichen und geistigen Stress bedeuten. So z.B. nach einer schweren Geburt, wenn ein Kind unter Koliken leidet oder häufig schreit, wenn Rücken- und Schulterbereich durch Tragen oder Stillen verspannt sind, bei Schlafproblemen des Kindes oder einfach, wenn man sich den Anforderungen des Alltags mit Baby und Kleinkind nicht gewachsen fühlt.

Da in dieser Zeit Mutter und Kind sehr stark miteinander verbunden sind, liegt der Augenmerk der Kurse auf der Einheit von Mutter und Kind.

Beide sollen gleichermaßen darin unterstützt werden, Entspannung und Stärkung zu finden, gegenseitiges Vertrauen aufzubauen, Freude zu teilen und im Augenblick zu verweilen.

Entsprechend der jeweiligen Bedürfnisse werden sanfte Yoga-Haltungen von Mutter und Kind ausgeführt, begleitet von Atemübungen, kleinen ayurvedischen* Massagen, Liedern und Reimen.

In geschütztem Rahmen und liebevoller Atmosphäre wird so den Kleinen Raum gegeben, sich selbst und ihre Umgebung auf sanfte Weise kennenzulernen.

Beim gemeinsamen Bewegen, Entspannen, Singen kann so eine Grundlage von Wohlbefinden und Vertrauen auf beiden Seiten entstehen. Erfährt die Mutter bzw. Bezugsperson innere Ruhe, mehr Energie und Aufrichtung, wirkt sich dies auf das Wohlbefinden des Kindes.

Kommende Herausforderungen können mit mehr Gelassenheit angenommen werden. Dies ist eine gute Voraussetzung für eine zufriedene Mutterschaft bzw. ein glückliches Elterndasein.  Denn nicht Stress und Überforderung, sondern Dankbarkeit und Freude sollten hier im Vordergrund stehen.

Die sehr sanften Yoga-Haltungen für die ganz Kleinen sind eine Erwei-terung von Massagetechniken, die in verschiedenen Kulturen seit Jahrhunderten ausgeübt werden und dazu dienen, das Immunsystem und die Vitalfunktion des Babys zu stärken. In Indien erfahren junge Mütter und ihre Babys noch heute mehrere Wochen nach der Geburt eine besonders liebevolle Betreuung mit täglichen Ölbädern und Massagen, damit sich beide von der Geburt erholen und gestärkt der neuen Lebensphase entgegentreten können.