Stundenbeschreibung

Wie ist eine Hatha-Yoga-Stunde aufgebaut?

Grundsätzlich beginnt jede Yoga-Stunde mit einer kurzen Sammlung. Anschließend folgen Reinigungsübungen mit Atemübungen. Vorbereitende, meist dynamische Körperübungen reihen sich an, die mobilisierend auf die Gelenke wirken und das Herz-Kreislauf-System in Schwung bringen. Im Einklang mit der Natur wird dann die Yoga-Sequenz der Woche, die auf die Jahreszeit abgestimmt ist, eingeübt. Dabei wird stets auf die persönlichen Bedürfnisse und Fähigkeiten der Yogaschüler geachtet und möglichst darauf eingegangen. Die Leiterin versteht es, Körperstellungen so anzubieten, dass sie für Anfänger machbar sind, und auch dem Fortgeschrittenem, der Herausforderung sucht, dienen. Hilfsmittel wie Kissen, Stuhl oder eine stützende Wand können bei Bedarf jederzeit eingesetzt werden. Es wird ohne Leistungsdruck geübt, meist mit kleinen Pausen zwischen den einzelnen Haltungen, die den Yoga so wohltuend machen. Eine Entspannungshaltung gegen Ende der Stunde lädt dazu ein, sich von den verschiedensten Spannungszuständen zu befreien. Mit inspirierender, kurzer Textlesung und Mantra-Singen wird die Hatha-Yoga-Stunde beschlossen.

Die Morgen-Stunden

Das sind immer neunzig Minuten, die man seinem Körper gerne gönnen sollte. Mit ausgewählten Übungen wird der Körper gereinigt, dann die morgendliche Steifheit der Glieder beseitigt und die Gelenke mobilisiert. Mit einer Bewegungsfolge karana wird das Herz-Kreislauf-System in Schwung gebracht. Die ausgewogene Asanas-Reihe wirkt auf viele Muskeln, Sehnen und Bänder, ja sogar auf die Knochen. Dazwischen gibt es kleine Pausen die mit ein Grund sind, warum der Yoga so wohltuend ist. Spezielle Atemübungen bringen neue Lebenskraft und beleben jede Zelle. Eine Entspannungshaltung lädt ein zum Regenerieren und abschließend wird ein inspirierender Text gelesen. Wir können dem Tag gelassener und mit frischer Perspektive begegnen.

Yoga sanft

Leichte, wohltuende Körperübungen mit großer Wirkung stärken den gesamten Bewegungsapparat und mobilisieren die Gelenke. Darüber hinaus werden die inneren Organe entschlackt, die Drüsen angeregt und Bandhas (Verschlüsse) erlernt für mehr Energie. Heilsame Elemente aus dem Ur-Yoga nach S. Feuerabend fördern das Wohlbefinden. Regelmäßiges Üben erweitert die Grenzen des Körpers, hält die Wirbelsäule beweglich- Muskeln, Sehnen und Bänder bleiben geschmeidig. Die Atemübungen können in Kontakt bringen zum Innersten, der Seele.

Die Abendstunden

Wir lassen den Alltag hinter uns, befreien den Geist von den vielen Gedanken und holen uns neue Kraft. Auflockernde, ausgleichende Körperstellungen folgen, die hilfreich sind für alle, die tagsüber viel am Schreibtisch oder PC gesessen haben oder lange stehen mußten. Wer viel Stress und Druck hatte, lernt wie man körperliche, geistige und auch seelische Anspannungen loslässt. Die “Batterien” können neu aufgeladen werden über Atemübungen, die neue Lebenskraft spenden. Mit erhebenden Gedanken wird der Tag beschlossen.